3 Typen von Frühstücksmuffeln

Wer mich kennt, der weiß- es gibt keine Ausrede weshalb nicht gefrühstückt wird. Stress, kein Appetit sind für mich keine nenneswerte Gründe. Ein erfolgreicher Tag beginnt mit einem ausreichenden Frühstück und auch wenn du es nicht gewohnt bist, es kann jeder lernen! Hier möchte ich mehrere Einwände anführen, die ich von meinen Ernährungsklienten oft gehört habe und was wir dagegen getan haben.

Vielen Dank an diejenigen, die an meiner Frühstücksumfrage teilgenommen haben. Ich habe Frühstücksmuffel gebeten mir 3 Fragen zu beantworten- immerhin frühstücken 78% von euch am Wochenende, das beruhigt mich ja schon mal 🙂 46% haben unter der Woche keine Zeit und 54% nicht den Hunger für Frühstück! Immerhin ist mehr als die Hälfte motiviert, dies zu ändern! Juhuuuiii 🙂

Zuerst möchte ich nochmals aufklären, weshalb frühstücken wirklich sinnvoll ist:

Wir beziehen Energie um zu Leben (Atmung, Herzschlag, Denken, Aufstehen, Tanzen, Lachen,….) von 2 Lieferanten:

  • Fettspeicher: Bei manchen mehr oder weniger verfügbar, aber dennoch: überlebensnotwendiger Lieferant! Fettenergie beziehen wir 24h am Tag, allerdings ist sie eher langsam und kontrolliert verfügbar, dafür nahezu endlos. Wir verbrennen daher Fett bei gemütlichen Tätigkeiten im Alltag und langsamen Ausdauereinheiten.
  • Zucker/Kohlenhydrate: Zuckerenergie ist schnell verfügbar, nachdem wir sie gegessen haben.  Sie liefert uns in kurzer Zeit viele Mengen Energie. Das hat den großen Vorteil, dass man sofort leistungsfähig ist. Wir verbrennen Zucker bei Stress, anstregenden Trainings und geistigen Tätigkeiten, weil das Gehirn die Energie aus Zucker bezieht. Wir können weder auf Fett, noch auf Zucker als Energielieferanten verzichten.

Zurück zum Frühstück: Nachdem wir über Nacht den überschüssigen Zucker des Tages (Zum Beispiel Brot am Abend, Nascherein, aber auch gute Kohlenhydrate in Form von Vollkorn), den wir am Vortag nicht verbrannt haben erfolgreich als Hüftgold und diversen Glykogenspeichern abgespeichert haben, sind unsere Energiereserven leer. Wir stehen auf und gehen arbeiten. Unser Gehirn und unsere Muskeln, Organe, etc. müssen daher Leistung erbringen. Wie soll das funktionieren, wenn du nicht frühstückst? Ja klar, es funktioniert- aber du erbringst keine 100%ige Leistung! Wenn dem Gehirn und den Muskeln die Kohlenhydrate als Brennstoff fehlen, beziehen sie diesen aus…. deinen M u s k e l n!!!! Tatsächlich können wir Muskeln in ein Zuckerhormon umbauen, damit das Gehirn arbeiten kann (Sonst hätten wir hungerarme Eiszeiten in der Evolution nicht überlebt). Folglich schadet also nicht zu frühstücken deinen mühsam auftrainierten Muskeln.

Nicht frühstücken = Schlecht. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist von unseren Energielieferanten abhängig. Also damit wir (=das Duracell Haserl) funktionieren benötigen wir Energie (=Batterien).

Fazit: Frühstücken sorgt für genügend Energiereserven um deinen Alltag zu meistern und schützt deine Muskulatur vor dem Abbau! (Übrigens verbrennen mehr Muskeln auch mehr Fett…). Wer nicht frühstückt leidet übrigens häufiger unter Hungerattacken!

Hier die 3 Typen von Frühstücksmuffeln:

Der eifrige Kalorienzähler: Ich frühstücke nicht, um Kalorien zu sparen:

(Eigentlich müsste der Satz heißen: Ich frühstücke, nicht um Kalorien zu sparen… hehe!)

Mathematisch betrachtet ein logischer Ansatz- das gilt allerdings nur, wenn du den restlichen Tag auch so diszipliniert verbringst. Meistens landen gerade die Kalorienzähler dann in der Naschlade mit den Ausreden: „Morgen fange ich nochmals an“ oder „Ach, dieses eine Mal…“

Auch hier schützt Frühstück vor unkontrollierten Essverhalten unter Tags. Der Körper möchte auf seine Energiebilanz kommen und gibt irgendwann das Startsignal: „ESSEN LOS!“ und dann ist alles für die Fisch…

Der Apettitlose: Ich habe in der Früh keinen Hunger und/oder mir wird schlecht:

Das kann meist mehrere Gründe haben:

  • Du isst abends zu spät, üppig oder / und zuviel– dein Magen würde sich über Erholung freuen und signalisiert dir, dass er Pause braucht und auf Frühstück lieber verzichten möchte. Wir kennen das von den Feiertagen! Ein leichteres Abendessen kann daher Abhilfe verschaffen > Siehe Der Kampf mit den Kohlehydraten
  • Du bist es einfach nicht gewohnt. Der Körper gewöhnt sich an alles. Die Frage ist: Willst du es? Womöglich wäre der Frühstücksshake genau das richtige für dich- Rezept weiter unten! Zu Beginn ist weniger manchmal mehr.

Abhilfe kann in beiden Fällen auch eine halbe Tasse milder Tee vorher schaffen, um die Verdauungsenergie in Schwung zu bringen und den Körper auf Nahrungs vorzubereiten.

Der Stressmacher: Ich habe keine Zeit!

Gegenfrage: Hast du Zeit einen Kaffee zu trinken? Dann hast du auch Zeit den Frühstücksshake zu trinken. Somit Ausrede erledigt, denn den kann man auch gerne to go im Auto zu sich nehmen! >Next:

Die Arbeitsbiene: Ich frühstücke lieber im Büro

Immer noch besser als gar nicht zu frühstücken. Ein Frühstück zählt innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Aufstehen. Aber hast du auch die Zeit während des Frühstücks auf den Teller/in die Schüssel zu schauen oder schaust du nur auf den Bildschirm? Nimm dir die 10 Minuten und iss in Ruhe dein Frühstück. Ungenügendes Kauen von Vollkornprodukten kann zu Blähungen und Müdigkeit führen.

Gerade der Faktor Zeit wird immer wieder gerne als Grund genannt, weshalb man auf Frühstück verzichtet. Ich möchte euch meinen Frühstücksshake vorstellen, der nicht nur schnell geht, sondern auch to go eine tolle Möglichkeit ist, trotzdem genügend Energie zu sich zu nehmen- obwohl ich nicht der Freund von „to go“ bin…

Hier gelangt ihr zum REZEPT!

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