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Sportanfänger: 3 falsche Glaubenssätze, die dich davon abhalten mit Training zu starten

Mit dem Fitnesstraining zu starten ist anfangs eine große Hürde. Der Schweinehund gibt sich beste Mühe seinen Willen durchzusetzen. In deinem Kopf spielt das Gedankenkarussell mit 100.000 Ausreden seine Runden. In diesem Artikel erzähle ich von meinen Erfahrungen als Personal Trainerin mit Sportanfängern, die aufgrund falscher Glaubenssätze, es bis jetzt nicht geschafft haben mit Training zu starten. Findest du dich wieder?

1. „Bevor ich mit dem Training bei dir starte, muss ich erst fitter werden!“:

Das verstehe ich nicht. Ich dachte bisher Fitnesstraining und die Unterstützung des Trainers sind dazu da, dich zu unterstützen fitter zu werden. Ich möchte dir die Illusion nehmen, dass fortgeschrittene Sportler bereits supersportlich zur Welt kamen. Tatsächlich muss sich jeder Sportler seine Ergebnisse erst erarbeiten.

Ich vergleiche es immer gern mit einem Musiker, der auch nicht auf die Welt kam und sofort Noten lesen konnte. Auch beim Sport sind Fortgeschrittene einen langen Weg gegangen, nachdem sie als Anfänger gestartet haben. Ich gebe zu, manche Sportler haben mehr und weniger Talent. Finde daher die Sportart, die dir Spaß macht und die du gerne regelmäßig umsetzt.

Fitness kommt nicht durch „Abwarten“ einfach vom Himmel gefallen. Die ersten Trainings sind eine Überwindung und können körperlich auch Schmerzen verursachen. Warum das so ist, kann du HIER nachlesen.

Wieso gerade meine Gruppenkurse und mein Personal Training für dich als Sportanfänger/-in geeignet sind:

  • Technik vor Kraft: Mir ist wichtig, dass wir nicht nur an deiner Ausdauer und Kraft arbeiten, sondern ich dich individuell an die Übungen heranführen kann.
  • Ich wähle für dich die Intensität, die du gerade benötigst.
  • Ich nehme dich an die Hand und begleite dich.
  • Niemand wird von mir „bewertet“: Du bist gut, wie du bist!

2. „Nur Muskelkater bringt mich weiter!“:

Anfangs kann es vermehrt nach dem Training zu Muskelkater kommen. Du solltest daher auf eine gute Regeneration achten. Durch die ungewohnten Trainingsreize reagiert die Muskulatur mit Verletzungen der Strukturen. Die Reparatur benötigt ein paar Tage.

Es ist allerdings nicht „usus“, dass du nach jedem Training Muskelkater haben musst. Es gibt Leute, die bekommen fast nie Muskelkater, das heißt nicht, dass der Reiz nicht effektiv genug war. Ich, zum Beispiel, bekomme sehr leicht einen Muskelkater, obwohl ich seit meinem 5. Lebensjahr mehrmals pro Woche Sport mache. Sobald eine Übung neu ist muss sich der Muskel wieder neu anpassen.

Manchmal spielt im Training aber nicht nur reine Kraft eine Rolle, sondern auch die Technik und Ausführung der Übungen. Bevor du also ins Hypertrophietraining startest (Muskelaufbautraining), achte auf deine Technik. Mit mir als Trainerin können wir daran arbeiten, dass du die Übungen, deiner Physiologie entsprechend, richtig ausführst. Erst wenn die Technik sitzt, steigere ich die Intensität. So kommt es vor, dass du manchmal auch keinen tagelangen Muskelkater nach dem Training verspürst.

Zum Weiterlesen: Warum gerade Krafttraining für Frauen eine Rolle spielt!

3. „Nur tägliches Training bringt mich ans Ziel!

Das ist so nicht richtig. Wie bereits erwähnt braucht dein Stütz- und Muskelapparat einige Tage, um sich von der Belastung zu erholen. Dabei werden Strukturen neu und stärker aufgebaut. Wenn du den Regenerationsprozess durch ähnliche Trainingsreize störst, kannst du ins Übertraining geraten. Das wäre auf Dauer nicht zielfördernd und ungesund.

Spitzensportler trainieren täglich. Meist werden sie von einem Ärzte- und Therapeutenteam begleitet. Aber auch Spitzensportler setzen nicht wiederholte Reize hintereinander. Sie regenerieren zwar schneller, dennoch ist ihr Training so abwechslungsreich aufgebaut, dass die Zeit für Pausen berücksichtigt werden.

Ich höre sehr oft von meinem TeilnehmerInnen in der Trainingsgruppe, dass sie gerne öfter trainieren würden, als dreimal pro Woche, damit schneller etwas weitergeht. Die Illusion muss ich ihnen leider wieder nehmen. Mehr ist nicht Mehr. Meine Gruppenkurse sind so aufgebaut, dass 2-3 Reize pro Woche so effektiv sind, dass ein Mehr nicht notwendig ist. Für noch bessere Ergebnisse empfehle ich 1-2x pro Woche Ausdauertraining und eine Anpassung der Ernährung.


80% deiner Ergebnisse sind ernährungsabhängig. Dafür habe ich diesen Kurs entwickelt:


„Deine Grenzen setzt du dir in deinem eigenen Kopf. Mach lieber einen Plan unperfekt, als gar nicht. Besser 1-2x pro Woche trainieren, als gar nicht.“

Melanie

Ich hoffe sehr, dass ich dich motivieren konnte mehr an dich zu glauben und endlich in die Gänge zu kommen. Jeder Weg startet mit dem ersten Schritt. Du musst nicht perfekt durchtrainiert sein, um zu starten. Du musst niemanden beeindrucken, außer dich selbst. Jeder Sportler hat als Anfänger gestartet. Du könntest morgen bereits dazugehören!

Finde heraus, ob mein Training für dich geeignet ist und lass uns darüber sprechen, wie wir deine Ziele gemeinsam erreichen können!

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