Richtige Ernährung im Herbst/Winter

Lecker, es herbst‘lt!

Oh, ich liebe den Herbst– fast noch ein wenig mehr als den Sommer. Ab nun heißt es, raus mit der Wollkleidung und ran ans kuscheln! Die kühlere Jahreszeit signalisiert uns „Rückzug“ in die eigenen warmen 4 Wände, aber auch dass es Zeit wird unsere Ernährung  neu zu gestalten und anzupassen.

Der Sommer liefert uns eine riesen Auswahl an Früchten und Gemüse, die uns während der Hitze fit hält. Dagegen bieten die Gemüse- und Obstsorten im Herbst/Winter jene Nährstoffe, die wir in der kalten Jahreszeit benötigen. Sommersorten kühlen den Körper, Wintersorten wärmen. Wir können also Lebensmittel in wärmende und kühlende Lebensmittel einteilen.

 Kürbis in Form einer heißen Suppe ist ein toller Vertreter für gesunde herbstliche Ernährung. 

Wir müssen unserem Körper das geben, was er im Herbst benötigt, damit unser Stoffwechsel optimal funktioniert und uns nicht ständig kalt ist. Ihr tut eurem Immunsystem mit warmen Essen etwas Gutes! Mädels, der Salat mittags schadet euch jetzt mehr als er nützt. Wer ständig kalte Hände und Füße hat sollte lieber eine deftige Suppe essen und keine Rohkost knabbern.

Hier findet ihr das Rezept für ein herzhaftes Kürbisrisotto.

Frühstück:

Stichwort kalte Füße: Ihr solltet bereits in der Früh mit einer warmen Mahlzeit starten. Kaltes entzieht euch Energie, dh. euch ist permanent kalt,  könnt euch nicht konzentrieren (das endet meist in einem: WO IST MEINE SCHOKOLADE!!!- Zustand), seid demotiviert und neigt leichter zu Erkältungen.

Ich hoffe, ihr seid keine Frühstücksmuffel– denn hier stelle ich euch mein Frühstück vor, das ich mir täglich zubereite: Warmes Müsli! YESSSSSSSSSS

Porridge (Haferbrei) ist ja zum Glück wieder modern geworden.

Ihr benötigt für ein ausgewogenes Müsli folgende Zutaten an Kohlenhydrate, Fette, Proteine und „Vitamine“:

Getreide (Kohlenhydrate):

  • 50g Dinkel und/oder Haferflocken (ich verwende beides mit einer 40% Trockenfruchtmischung aus dem Reformhaus- selbstverständlich ohne extra Zucker)

Proteine/Fette:

  • Mandelmilch, Kokosmilch, Kuhmilch, Sojamilch, Joghurt, etc (eure Entscheidung, aber Kuh wirkt kühlend- Mandel wärmend)
  • Nüsse (2 EL)
  • Leinsamen geschrotet oder Chiasamen (1EL) (Anm: Chiasamen= nicht regional!)
  • Man kann auch gerne Sonnenblumenkerne oder andere Nüsse und Kerne nehmen

Vitamine:

  • 1 Apfel/Birne (Vorsicht Bananenliebhaber: kühlt!)
  • Es gilt auch Obstmus oder getrocknetes Obst

Das geschmackliche „I- Tupferl“: Zimt– wärmt, gerne könnt ihr auch zusätzlich Ingwer dazu reiben (leider gibt es beide nicht im regionalem Anbau. Kren wäre verwandt mit dem Ingwer, aber geschmacklich wohl sehr gewagt im Müsli…)

Getränk: Ich persönlich trinke gerne eine Tasse Tee, bevor ich mit dem Essen starte um meinen Körper zu „wecken“ und mein Verdauungssystem auf Essen vorzubereiten.

Während ich mir alles in eine Schüssel zusammenmische, läuft der Wasserkocher für den Tee und das Müsli. (Gerne könnt ihr diesen Vorgang auch am Vorabend vorbereiten und euer Frühstück über Nacht ziehen lassen. Dann verdient euer Müsli den modernen englischen Begriff „#OvernightOats“ -totaler Instagram Hype!).

Das Müsli gieße ich mit heißem Wasser auf und lasse es zugedeckt ca 5-10 Minuten ziehen, bis das Wasser aufgesogen ist.  Warum ich das mache, ist ganz einfach: Kaltes, trockenes Getreide ist unheimlich anstrengend zu verdauen und führt leicht zu Blähungen. Warmes, aufgequollenes Getreide ist leichter verdaulich. Wer ist zum Beispiel gerne ungekochte Nudeln?!

Danach gieße ich das Müsli mit Milch oder Joghurt auf. Im Winter greife ich gerne zu Schafmilch, weil Kuhmilch sehr kühlend und verschleimend wirkt.

Vermeidet Kuhmilchprodukte und üppige Rohkostmahlzeiten im Herbst/Winter für euch und eure Familie!! Auch im Punkto abnehmen schadet es nicht, euren Körper jahreszeitenangepasst zu nähren. Ein besserer Stoffwechsel arbeitet effektiver. Ihr seid gesünder und fitter! Kalte Ernährung im Winter macht krank, müde und träge! Also lieber zum kräftige Eintopf greifen und Finger weg von Salatblättern!

Ich hoffe euch schmeckt mein Frühstück- einfach probieren! Es ist zeitlich nicht aufwendig und viel gesünder als übliche Frühstücksvarianten!

 

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