Es wird endlich Zeit für mehr Selbstfürsorge

*Werbung- in Zusammenarbeit mit Orthomol und St.Martinstherme

Nicht nur weil Weihnachten ist, leben wir in einer sehr stressigen Zeit, sondern auch unterm Jahr sprechen wir oft von „Stress“. In diesem Artikel „Stress muss nicht sein“ habe ich euch schon genauer beschrieben, was es mit Stress eigentlich so auf sich hat. Tatsächlich ist es oft so, dass wir versuchen mit einem Popo auf mehreren Veranstaltungen zu tanzen- besonders vor der Vorweihnachtszeit potenziert sich dieses stressige Szenario durch eingehende Einladungen, Weihnachts-dort und -da, Überall und Dauernd. Dabei vergessen wir oft das wichtigste: an uns selbst zu denken!

In diesem Artikel möchte ich euch erzählen, weshalb es so wichtig ist, sich selbst wahrzunehmen und inwiefern es die Gesundheit beeinflusst, wenn wir mehr auf uns achten. Was kann ich dafür tun, mein Immunsystem zu pflegen und achtsamer mit mir selbst umzugehen?

Es wird Zeit für mehr Selbstfürsorge:

Der Schweizer Psychiater und Psychoanalytiker Joachim Küchenhoff beschrieb „Selbstfürsorge“ folgendermaßen: „[…] die Fähigkeit mit sich gut umzugehen, zu sich selbst gut zu sein, sich zu schützen und nach sich selbst zu schauen, die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, Belastungen richtig einzuschätzen, sich nicht zu überfordern oder sensibel auf Überforderungen zu bleiben“*.

*Quelle: https://www.selbstfuersorge.at/2015/07/16/selbstf%C3%BCrsorge-was-ist-das/447696425/

… Die Fähigkeit mit sich gut umzugehen… Dieser Satz hämmerte lange Zeit in meinem Kopf nach. Gehe ich gut mit mir um? Ich versuche meinen Mitmenschen immer respektvoll entgegenzutreten und positiv zu kommunizieren. Aber gehe ich mit mir selbst respektvoll und liebevoll um? Ich konnte diese Frage nicht beantworten.

Natürlich versuche ich gesund zu leben, mich gesund zu ernähren und sportlich zu sein, um alt zu werden. Aber reicht das?

Wie jeder andere auch habe ich am Tag so eine Art „To-do“ Liste, die ich abarbeite. Diese Liste hat sich etwas verändert, seitdem ich nach meiner Elternzeit wieder arbeiten gehe. Vorher war ich „nur“ Mutter, jetzt bin ich Mutter und Angestellte. Außerdem bin ich eine Freundin, Partnerin, Tochter und Hausfrau. All diese Rollen bringen wunderschöne Aufgaben mit sich, die ich nun täglich irgendwie einbauen muss. Leider habe ich oft das Gefühl meinem selbst gesetzten Zeitplan hinterherzuhinken, weil ich oft nicht zu Sachen komme, die ich mir vorgenommen habe: Wäsche waschen, Geschirrspüler ausräumen, Bett frisch überziehen, etc. Ich erwarte ständig von mir alles zu schaffen und unter Dach und Fach zu kriegen! Vermutlich kennst du das auch? Doch kann der Körper und der Geist mit diesen Anforderungen umgehen? Vernachlässigen wir manchmal unsere eigenen Bedürfnisse?

Um diese Antworten zu finden, brauchen wir einen direkten Draht zu uns selbst- in unser Inneres. Welche Möglichkeiten gibt es diesen Draht aufzubauen?

Wir könnten zum Beispiel „achtsamer“ leben:

Achtsamkeit bedeutet, die Umwelt und auch sich selbst bewusst wahrzunehmen ohne zu analysieren oder zu urteilen. Wie kann ich mit den Tätigkeiten im Alltag bewusster umgehen? Ihr kennt das bestimmt… Während des Frühstücks schaut man auf das Handy, redet mit dem Partner und diskutiert mit dem Kind, weil es wieder rumkleckert. Merkt ihr, dass ihr gerade esst? Ich merke oft gar nicht, dass ich gerade frühstücke. Kauen? Wird überbewertet und  gedanklich bin ich schon beim Wegräumen des Frühstückgeschirrs, obwohl ich noch nicht einmal fertig bin. Wieso ist es so schwierig einfach nur zu essen?

In diesem Zusammenhang möchte ich euch diese Geschichte erzählen:

Ein Zen- Meister wurde von seinen Schülern befragt, weshalb er so ausgeglichen sei. Der Meister antwortete:
„Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich lache, dann lache ich.“
Die Schüler waren verwirrt und meinten: „Aber das tun wir doch auch“?
„Nein, wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon und wenn ihr steht, dann lauft ihr schon.“

Fühlt sich hier nicht jeder irgendwie angesprochen? Wann bist du das letzte Mal mit offenen Augen spazieren gegangen? Ich schließe mich selbst nicht aus, denn tatsächlich bin ich eine wandelnde Katastrophe, weil ich immer das Smartphone in der Hand habe und meine Augen oft gar nicht mitkriegen, was um mich herum eigentlich passiert. Bin ich in diesem Moment ausgeglichen? Nein, in diesem Moment bin ich geistig nicht Teil meiner Tätigkeit und fühle mich danach genauso unausgeglichen, wie vorher. Obwohl ich mir vorgenommen habe spazieren zu gehen, um mich nachher besser zu fühlen.

Mit mehr Achtsamkeit würde ich die Dinge um mich herum viel mehr Wert schätzen, beobachten und genießen.

Ich könnte meiner Tochter viel mehr Beachtung schenken, wenn ich nicht manchmal nebenbei am Handy „Zeitung lese“. Die Interaktion mit ihr würde einen viel größeren Wert erhalten. Ich würde meiner Tochter hier auch mehr Achtung ihr gegenüber liefern und meinen Respekt für sie zum Ausdruck bringen. Mittlerweile lege ich das Handy währender der Spielzeiten in ein anderes Zimmer und widme mich nur meiner Tochter- auch wenn sie alleine spielt, sehe ich ihr doch auch gerne zu dabei. Ist das nicht schön? Ich habe verstanden, was der Zen- Meister meinte.

Achtsamkeit trainieren durch Meditation:

Durch Übungen aus der Meditation ist es möglich diese Fragen zu beantworten und achtsam in sich selbst hinein zuhören. Dadurch ist es möglich sich selbst besser kennenzulernen- quasi vis à vis an einem Tisch sitzen mit sich selbst. Eine interessante Vorstellung, findest du nicht?

In der St. Martins Therme in Burgenland/Ö habe ich mich das erste mal an eine Meditation gewagt.

Wie funktioniert Meditation? Die Augen sind geschlossen, man atmet, fühlt die Beine, die Ohren, den Bauch und versucht an nichts zu denken. Das klingt leichter gesagt, als getan. Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass Meditieren gar nicht so einfach ist. Wer hätte gedacht, dass es in meinem Kopf so laut sein kann, obwohl es um mich herum mucksmäuschen still ist? Ich habe mit mir selbst gehadert und mich dazu ermahnt mich zu konzentrieren, aber es war mir schier unmöglich an nichts zu denken. Der „little monkey“ rockte in meinem Schädel, hüpfte wild herum und führte mich von einem Gedanken zu einem anderen. Nachdem die Meditation beendet war und jeder seiner persönlichen Erfahrungen geschildert hat, sprach unser Mentor gegen Ende der Einheit, dass es nicht das Ziel der Meditation sei an nichts zu denken, sondern Frieden mit sich selbst zu schließen und sich zu lieben.

Durch Studien wurde bewiesen, dass meditative Arbeit auch das Immunsystem stärkt. Wie das? Andauernder Stress und „Abrufbereitsschaft“ sorgen für eine erhöhte Cortisolausschüttung. Auf Dauer schädigt dieses Stresshormon unsere Zellen, was sich langfristig in Form von Krankheiten äußert. Zudem reduziert eine hohe Dauerkonzentration im Blut unsere Immunabwehr. Meditative Übungen können diese Konzentration senken und wirken daher gesundheitsförderlich, immunstärkend und zellschützend.

Das Immunsystem stärken:

Warum sind wir in Zeiten von Stress, Wintereinbrüchen und dunkleren Jahreszeiten eigentlich krankheitsanfälliger? Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, die es zu Zeiten, des Neandertalers nicht gegeben hat. Unser ursprüngliches regionales Ernährungsangebot im Winter ist an folgende Bedingungen angepasst: Wir bewegen uns kaum und halten Winterruhe in der Höhle, während wir zwischendurch etwas Essbares suchen. Es ist kalt, wir würden unser Überleben riskieren, wenn wir zu viel Energie durch Aktivitäten verschwenden. Aber was machen wir heute? Wir stehen auf, wenn es noch dunkel ist und kommen heim, wenn es schon wieder dunkel ist. Die Wahrheit ist, wir arbeiten gegen unseren Rhythmus, den uns Mutter Natur vorgegeben hat. Dadurch sind wir einfach erschöpft und überlastet. Winterzeit ist Ruhezeit- viele Tiere halten sich an ihren Rhythmus- nur der Mensch nicht. Hier kann die beste Ernährung an ihre Grenzen stoßen und das äußert sich in Form von Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Immunschwäche, etc. In Absprache mit dem Arzt und unter regelmäßiger Kontrolle, macht eine Supplementierung durch Nahrungsergänzungen Sinn- wenn diese a) aus vertrauenswürdiger, transparenter und überprüfter Quelle stammen und b) in ärztlicher Absprache eingenommen werden. Ärzte empfehlen hier zum Beispiel Orthomol, weil das Produkt in Deutschland hergestellt ist und aus transparenten Quellen stammt.

Enthält unsere Nahrung nicht alle Nährstoffe dir wir brauchen?

Als Ernährungstrainer kann ich euch versichern: Wenn ihr euch bunt und ausgewogen ernährt, erhaltet ihr im Grunde alle nötigen Nährstoffe (wenn wir die Ausbeutung des Bodens und lange Lagerungszeiten von Obst und Gemüse nicht berücksichtigen). Das Ding ist nur, dass wir von unserem Körper manchmal mehr verlangen, als er leisten kann- besonders während der Winterzeit. Dadurch kommt es einfach auch mal zu Nährstoffunterversorgung, die sich in ganz unterschiedlichen Symptomen äußert. Wir Menschen sind genetisch unterschiedlich aufgebaut. Das liegt daran, dass wir als Nomaden immer woanders gelebt haben. Unser Stoffwechsel hat sich immer wieder neu akklimatisiert und an neue Ressourcen angepasst. Daher nehmen manche Menschen genetisch Nährstoffe unterschiedlich auf. Manche sind daher von Ergänzungsmittel abhängig und manche kommen gut ohne aus, obwohl sie sich schlecht ernähren. Hier verschafft ein Blick aufs Blutbild und Absprache mit dem Arzt Klarheit.

Für die Zukunft werde ich mir weitergehend folgende Gedanken machen: Wie kann ich besser bewusst und achtsam mehr Zeit mit mir selbst verbringen?

Nachdem mir etwas Zeit in der St. Martins Therme zu Verfügung stand, musste ich diese auch aussnutzen für Wellness. Fern von Handy oder anderen Ablenkungen. Ich genoss die Zeit in der Sauna- alleine. Ich habe meinen „little monkey“ in meinen Kopf einfach wild rumhopsen lassen und über alles mögliche nachgedacht. Offensichtlich braucht der kleine Quälgeist ab und an mal Auslauf 🙂 Das waren schöne 30 Minuten. Nur ich und meine Gedanken. Das tat gut!

Auf dem Weg zu Seesauna
Ab und zu alleine sein, kann wirklich entspannen

Ich sollte mich öfter selbst daran erinnern, mehr Zeit mit mir zu verbringen, ohne Reize, die ablenkend wirken. Dadurch hat man die Möglichkeit sich selbst besser kennenzulernen- das macht sogar unser Immunsystem fit!

Geht es euch manchmal genauso? Wieso schaffen wir es im Alltag nicht, achtsamer unsere Umwelt wahrzunehmen? Stehen wir uns vielleicht selbst im Weg? Was beeinflusst unser Verhalten?


Siehe auch: 11 Dinge, die dein Leben leichter machen

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