Lebensmittelunverträglichkeiten feststellen und testen

*Werbung//Artikel geschrieben auf dankbarer Kooperationsbasis

Den meisten sind Begriffe wie Fruktose- und Laktoseintoleranz durchaus ein Begriff.  Doch was steckt dahinter, wenn man bestimmte Lebensmittel nicht verträgt? In diesem Beitrag werde ich euch einen kleinen Einblick  bezüglich Unverträglichkeiten liefern und möchte auch meine Erfahrungen mit einer Austestung schildern.

Die Evolution hat es immer gut mit uns gemeint. Mutter Natur hat uns im Laufe der Zeit unsere Körper an unterschiedliche Gegebenheiten angepasst. Die Entwicklung vom Primaten zum Menschen geht auf Millionen von Jahren zurück. In dieser Zeit haben wir uns an die unterschiedlichsten Umweltbedingungen angepasst und wir entwickeln uns nach wie vor weiter. Genauso vielfältig wie unsere Hautfarben, Sprachen und Kulturen auf der ganzen Welt, so unterschiedlich funktioniert auch unser Stoffwechsel. Nach dem neusten Stand der Kenntnisse, sind wir Menschen „Allesesser“. Wir können daher nicht pauschalisieren, dass wir Veganer oder reine Fleischesser wären. Ob wir manche Lebensmittel vertragen oder nicht, hängt also Großteils von unserer Genetik ab- je nachdem wo unsere Vorfahren gelebt haben. Ob diese in einer vegetarischen Kultur lebten, oder als Eskimos in einer fischessenden Kultur. Durch das nomadische Leben in den letzten tausenden von Jahren und der Vermischung von Kulturen, ist es daher schwer nachvollziehbar, für welche Ernährungsform jedes Individuum gebaut wurde. Damals war es eigentlich ungewöhnlich, dass wir in Mitteleuropa das essen können, was auf der ganzen Welt angeboten wird.

Bananen und Orangen: Ein unglaublicher Luxus, den wir heute leben dürfen!

Der Neandertaler hatte nie die Möglichkeit Bananen zu essen, und die Ureinwohner Asiens haben nie Kuhmilch konsumiert. Es gibt Kulturen, die nie Fleisch gegessen haben und Kulturen, die nur Fleisch gegessen haben. Unter diesem Aspekt ist es nicht verwunderlich, dass wir nicht alles vertragen, weil unsere Gene nicht die Zeit hatten, sich die letzten hundert Jahre an das Überangebot an Nahrung anzupassen.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit teurere genetisches Test durchzuführen, die dabei helfen das Rätsel der Herkunft und der Allergien, bzw. Unverträglichkeiten zu lösen.

Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit?

Bei einer Allergie werden direkt nach Aufnahme des Lebensmittels Antikörper gebildet. Es kommt zu einer Abwehrreaktion des Immunsystems. Reaktionen einer Allergie erscheinen sofort: Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, etc. Man erhält eine sehr eindeutige Reaktion. Personen mit Allergie wissen meist von Kindheitsbeinen an sehr gut Bescheid, welche Lebensmitteln sie nicht vertragen. Bei einer Unverträglichkeit ist es leider nicht so eindeutig. Unverträglichkeiten entstehen durch einen Mangel an Enzymen oder Transportproteinen. Das bedeutet, das Lebensmittel kann nicht korrekt abgebaut werden. Die Reaktion kann bis zu 24 Stunden später spürbar werden und ist meist eher weniger eindeutig, als bei einer Allergie. Oft äußern sich Unverträglichkeiten in Form von Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder Müdigkeit. Bei Verdacht einer Unverträglichkeit kann das Mitschreiben eines Ernährungsprotokoll helfen einen Überblick über Essen und Reaktion zu liefern.

Wie kann man eine Unverträglichkeit feststellen?

Eine Unverträglichkeit kann sich im Laufe der Zeit auch ändern: aufgrund hormoneller Umstände, Umwelteinflüssen, Krankheit, etc.

Die Diagnose einer Unverträglichkeit ist daher keine Diagnose auf Lebenszeit.

Mithilfe von Blut- und Atemtests kann man eine Milchzucker-, Fruktose oder Histaminintoleranz feststellen und mit dem Arzt oder Ernährungstherapeuten eine Ernährungsumstellung besprechen. Diese Test sind medizinisch relativ verlässlich, allerdings kann man nur wenige Unverträglichkeiten damit feststellen. Man erhält dadurch keine detaillierte Aufstellung einzelner Lebensmittel. Mittlerweile werden auch unzählige Möglichkeiten angeboten Unverträglichkeiten mit Blutabgabe per Post auszutesten. Man bezahlt viel Geld dafür und ich kann euch nicht sagen, ob die Methode zu empfehlen ist. Ich bin leider keine Biochemikerin oder Medizinerin, die euch verlässlich Auskunft über diese Tests geben könnte.

Man kann auch zu Alternativheilkunde greifen und sich so austesten lassen, wie ich es gemacht habe:

Warum ich selbst einen Unverträglichkeitstest absolviert habe:

Seit Sommer diesen Jahres ist mir aufgefallen, dass meine körperliche Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit manchmal zu wünschen übrig lässt. Der Sommer war für mich eine anstrengende Zeit, ich habe viel von mir verlangt: Abends Bachelorarbeit für die Uni schreiben, wenn die Kleine endlich schläft und mein Lauftraining für den herannahenden Halbmarathon absolvieren. Nebenbei habe ich auch noch mein Mädchen gestillt- mein Körper musste also Treibstoff für 2 Organismen produzieren.

Ich war oft müde, angeschlagen und beim Laufen nicht so leistungsfähig wie erhofft.

Ich kannte mich so eigentlich nicht. Mir kam der Gedanke, dass ich meinen Stoffwechsel optimaler ernähren muss, um leistungsfähiger zu werden. Lebensmittel, die wir nicht so gut vertragen lassen, machen uns müde und langsam. Lebensmittel, die wir gut vertragen lassen uns reibungslos funktionieren. Aus diesem Anlass habe ich Beate von Bioresonanz kontaktiert und einen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest durchgeführt.

Was bedeutet Bioresonanz?

Es handelt sich dabei um eine biophysikalische Informationstherapie aus der Alternativmedizin.

Bioresonanz ist wie Homöopathie und Fengshui medizinisch nicht anerkannt, allerdings eine gute Alternative zu konventionellen Feedbackmethoden.

Wissenschaftsambitionierte-Sherlock-Holmes- Beweisschnüffler dürfen hier bitte diesen Beitrag verlassen, denn ich kann hier keine wissenschaftlichen Beweise liefern, dass diese Methode funktioniert. Ich gebe hier nur meine persönliche Erfahrung mit einem alternativen  Naturverfahren wieder.

Die Methode existiert seit 1977 und geht davon aus, dass der Körper aus messbaren Schwingungsfrequenzen bestehen und auf die Schwingen von Lebensmitteln reagiert. Die Quantenphysik bestätigt, dass jedes „Ding“ auf dieser Welt seinen eigenen Schwingungsbereich hat. Ich war in Physik zu Schulzeiten immer eine Niete, daher halte ich Abstand von wissenschaftlichen Vertiefungen und überlasse das lieber den Profis, die mehr Kenntnisse darüber haben. Man kann Schwingungen nicht sehen, dafür aber hören, wenn der Hertzbereich unser Gehörvermögen stimuliert. Ich habe noch nie Röngtenschwingungen gesehen, ihr? Trotzdem sind sie da. Wenn wir Schwingungen aus Elektrosmog, Handy’s und WLAN’s sehen könnten, würde unser vermutlich schlecht zumute werden, wie viel Strahlung wir eigentlich ausgesetzt sind. Ähnlich verhält es sich mit der Bioresonanz. Mithilfe dieser Methode werden die Schwingungen unserer Zellen mit dem Gerät stimuliert, mit „Fremdschwingungen“ aus Lebensmittel konfrontiert und die Reaktion getestet.

Man hält in je einer Hand eine Elektrode und ist auch mit Fußelektroden mit dem Gerät verbunden.

Es besteht die Möglichkeit mithilfe der Meridianpunkte aus der Kenntnis der TCM die Beschaffenheit und Schwingungen einzelner Organe auszutesten.

Ich finde das sehr spannend! Ob es funktioniert? Who knows? Aber schaden tut es nicht. Bei mir kam bei den Organen kein ganz eindeutiges Ergebnis heraus, allerdings meldete das Gerät bei den Allergiepunkten auf beiden Händen eine erhöhte Stimulation. Nach Austestung der Katzenhaar- und Staubmilbenallergie bestätigte sich auch mein persönlicher schon lang existierender Verdacht.

Die Austestung der Lebensmittel überraschte mich sehr, hätte ich doch mit einem anderen Ergebnis gerechnet. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass der typische Klassiker, wie Kuhmilch und Weizen bei mir zuschlagen wird. Aber abgesehen davon, ob diese Lebensmittel nun gesund sind oder nicht, habe ich offensichtlich kein Problem damit. Die Messung ergab, dass ich histaminhaltige Lebensmittel offensichtlich nicht sehr gut verstoffwechseln kann.

Was ist Histamin?

Histamin ist ein biogenes Amin. Biogene Amine sind toxische Abbauprodukte von Aminosäuren (Baustoff von Eiweiß). Histaminintolerante Menschen können das Histamin aus der Nahrung schwerer abbauen. Es kommt in allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor. Sogar der Mensch bildet Histamin im Darm (Mastzellen), weil es auch viele Funktionen im Körper übernimmt. Je länger ein Lebensmittel lagert, desto höher ist der Histamin- Gehalt. Daher sollte ich nun Lebensmittel wie sehr reifen Käse, Fertigprodukte (ohnedies ein NO-GO), Wurst- und Schinkenprodukte, Alkohol, gärende Lebensmittel (Sojasauce, Sauerkraut, Kombucha..), Schokolade (heul!), Tomaten und Zitrusfrüchte weglassen.

Bei genauerer Überprüfung einzelner Lebensmittel stellte sich heraus, das sich unter der Liste vor allem jene befanden, dich ich mein ganzes Leben bereits meide: Meeresfrüchte, Zitrusfrüchte, Soja, etc.

Mit welchen Symptomen kann man bei Histaminintoleranz rechnen?

–  Verdauungsprobleme aller Art

– Kopfschmerzen

– plötzlich verstopfte und rinnende Nasen (meist nach dem Essen)

– Hautaussschlag

– Müdigkeit/Abgeschlagenheit

– Herz-, Kreislaufprobleme und Herzstolpern

Zwei Tage bevor ich den Test machte und keine Ahnung davon hatte, was dabei herauskam, verbrachte ich  einen lustigen Abend in einem Kabarett und wurde mit einem Willkommenssekt verwöhnt- Histamin pur! Am nächsten Tag fühlte ich mich sehr „brandig“ (sagt man so bei uns in Österreich). Mir war als ob ich die Nacht durchgesoffen hätte, obwohl es nur ein HALBES Glas Sekt war. Ich hatte das Gefühl neben mir zu stehen, war unheimlich träge und matt- richtig abgeschlagen- bzw. erschlagen. Zusätzlich bekam ich Herzpochen- bzw. Stolpern, was sehr unangenehm war. Nach der Testung recherchierte ich die Symptome genauer und da war der Groschen dann gefallen.

Die nächsten Wochen beobachtete ich genau meine Reaktion auf histaminhaltige Lebensmittel: Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Abgeschlagenheit. Ich merkte besonders die Reaktionen auf Wurstwaren und alkoholische Getränke. Vielleicht alles nur ein Placebo- Effekt, vielleicht aber auch nicht.

Ich habe mir vorgenommen im neuen Jahr mehr darauf zu achten histaminarm zu essen, ich bin schon gespannt auf das Ergebnis 🙂

Aus diesem Anlass gibt es nächste Woche sogar ein Facebook- Gewinnspiel:

In Zusammenarbeit mit Beate von Bioresonanz darf ich einen Unverträglichkeitstest verlosen. Alle Details dazu findet ihr in der ersten Jänner Woche auf meinem Blog und Facebook!

Ich wünsche viel Glück!!

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