Bärlauchpesto

Endlich passt das Wetter, die Sonne scheint, man streift durch den Wald und plötzlich ergreift einen ein betörender knofeliger Geruch: Bärlauch!

 

Warum heißt der Bärlauch eigentlich „Bärlauch“?
Angeblich verhilft er den Bären nach dem Winterschlaf zu Energie. Man sagt, die Bären nähren sich zuerst an der Pflanze bevor sie ihrer gewohnten Nahrungsaufnahme wieder nachgehen.

Der Bärlauch ist ein richtiger Frühlingsbote, aber was macht ihn eigentlich so gesund?

Verwandt mit dem gewöhnlichen Knoblauch, enthält er wertvolle ätherische Öle, die den typischen Geruch ausmachen. Außerdem strotzt er vor Eisen und Vitamin C.

Was ich nur nicht verstehe… wieso kauft man im Supermarkt den Bärlauch in Plastik verpackt um teures Geld, wenn er draußen vor der Haustüre wuchert wie Unkraut?

Ich begebe mich jedes Jahr auf die Suche nach Bärlauch und muss auch nicht besonders weit gehen, das ist der Vorteil, wenn man am Land wohnt.

Typische Blattstruktur des Bärlauchs: vorne glänzend, hinten matt.

Wer sich nicht sicher ist, ob er Bärlauchblätter in Händen hält, sollte am Gewächs riechen.

Im Internet findet ihr genauere Unterscheidungsmerkmale zu den giftigen Doppelgänger des Bärlauchs. Lieber einmal zuviel informiert, als zu wenig. Ich bin keine Botanikerin, daher distanziere ich mich von genaueren Empfehlungen.

Daheim angekommen, wird der Lauch zunächst nochmals gewaschen und jedes Blatt unter die Lupe genommen, ob sich nicht doch ein Blindgänger hineingemischt hat.

Danach habe ich ihn blanchiert und weiterverarbeitet zu einem Pesto:

Zutaten:

  • 100g frischer Bärlauch (blanchiert)
  • Knoblauchzehen (pro Glas 2-4 Stück)
  • Olivenöl
  • 30g Pinienkerne
  • 30g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Alles mixen, so viel Öl nachgießen, bis die Konsistenz passt.

Das Pesto hält sehr lange gekühlt, man kann daraus viele gute Gerichte zaubern: frischer Aufstrich auf Basis von Frischkäse, Pasta, usw.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Sammeln- aber nicht zu lange warten, die Saison endet schnell!

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