10-Tagesfragen-Challenge 2017

Hier wirst du aktuell informiert über neue Beiträge:
Facebookinstagram

Sabrina Wolf hat mich dazu aufgefordert an der 10-Tagesfragen-Challenge teilzunehmen und 2017 Revue passieren zu lassen. Ich darf nun täglich eine Frage beantworten, um das Jahr 2017 Revue passieren zu lassen. Hier könnt ihr alle Fragen nochmals nachlesen und euch die Fragen auch selbst beantworten.

Frage #10: Für was oder wen möchte ich mir im Jahr 2018 Zeit nehmen?

Oft habe ich mir eher die Frage gestellt: Mit welchen Personen möchte ich keine Zeit mehr verbringen, bzw. sind reine Zeitverschwendung?! In dem Artikel „11 Dinge, wie du dein Leben leichter machen“ habe ich bereits beschrieben, dass es notwendig ist negative Menschen aus dem Leben zu entfernen. Entweder man bricht den Kontakt ab oder reduziert ihn auf das notwendigste. Nun geht es bei der Frage aber darum, mit welchen Menschen ich besonders viel Zeit verbringen möchte. Ich bin Mama, lebend in einer Partnerschaft- somit liegt es für mich auf der Hand mit wem ich am liebsten Zeit verbringen möchte: Mit meiner süßen, fast 2 jährigen, willensstarken Prinzessin und mit meinem impulsiven, sportlichen und abenteuerlustigen Freund. Mit wird bestimmt nicht langweilig 🙂 Zu meiner Familie gehören aber auch gute Freunde. Nicht umsonst verbringen wir gemeinsam schon viel Zeit miteinander, es tut gut so positive und aufbauende Personen im Leben zu haben. Auch für meine Tochter finde ich es wunderbar in einer so liebevollen Umgebung aufzuwachsen. An dieser Stelle möchte ich einmal Danke sagen, dass es euch gibt!

Ich freue mich auf 2018: auf all die Challenges, Aufgaben, Wow- Momente, Inspirationen, Down’s- and High’s! Jeder Tag für sich ist individuell und es liegt an uns das Beste daraus zu machen und aktiv zu nutzen.

Frage #9: Was sind meine Ziele für 2018?

Persönlich finde ich diese „neues Jahr- neue Vorsätze“- Mentalität eher fragwürdig. Wieso sollte in dem einen Jahr etwas anders funktionieren, als im Jahr davor? Nicht das Jahr sollte sich ändern, sondern die eigene Einstellung Dinge anzugehen. Nur dann kann man wirklich etwas erreichen. Ein beliebtes Ziel ist oft die Umstellung auf gesündere Ernährung. Wenn ich gesundes Kochen und Essen allerdings nicht aus Interesse und Leidenschaft betreibe, wird es mir sehr schwer fallen wirklich langfristig etwas daran zu ändern. Andernfalls empfindet man diese Umstellung als Fach der Disziplin und Konsequenz- nur die Harten kommen durch. Schwachsinn! Wenn ich daran glaube und es Spaß macht, muss ich gar nicht diszipliniert sein, sondern ich mache weil ich es gerne mache. Womöglich scheitern auch viele deshalb jedes Jahr erneut an ihren Vorsätzen. Natürlich kann aus einem gesetzten Ziel auch Leidenschaft und Freude entstehen. Das wäre wunderbar! Also, du solltest dir die Frage daher stellen, welches Vorhaben macht dir Freude umzusetzen? Mit welchem positiven Weg kannst du dein Ziel nun erreichen? Abnehmen?! Welche Möglichkeit würde dir Freude bereiten diesen Weg zu gehen?

Mein persönliches Ziel wird kommendes Jahr sein die Freizeit mit Menschen und Aktivitäten verbringen, die Spaß machen. Ich möchte aktiv Zeit mit meiner Familie verbringen. Unsere kleine Maus ist mittlerweile groß genug für Ausflüge, da werden wir bestimmt viele Möglichkeiten finden. Zudem haben mein Partner und ich vor der Babypause oft einen Wochenendtrip unternommen. Was spricht dagegen unsere Prinzessin mitzunehmen? Ich möchte auch meine Ernährung an meine Histaminunverträglichkeit anpassen und dafür sorgen, dass ich mich vitaler und gesünder fühle. Zudem spiele ich mit dem Gedanken wieder das Schwimmtraining anzugehen und einen Triathlon zu absolvieren. Uuuuuuuund letzten Endes möchte ich meine Blogfotos optimieren und einen Filter finden, der meine Wünsche nach Authentizität, Power und dem WOW- Effekt entspricht… #missionimpossible…

Welche Ziele habt ihr euch vorgenommen für 2018?

Frage #8: Was würde ich rückblickend anders machen?

Puh, also ich muss schon zugeben: So angestrengt wie in diesem Jahr, habe ich mich schon lange nicht mehr. Ich habe versucht aus allen Situationen und Möglichkeiten das Maximum herauszuholen. Vielleicht hätte konsequenter sein sollen, meine „Me- Time“- Zeiten einzuhalten und durchzuziehen. Oder ich hätte mehr Bücher lesen können, um meinen Kopf auf geistigen Urlaub zu schicken. Lesen hilft beim Abschalten- weg von dem ganzen digitalen Flimmerwahnsinn. Unsere Kinder versuchen wir immer davon fern zu halten. Bloß nicht zu viel Fernsehen! Was machen wir? Instagramen, Facebooken, Googlen, Tv schauen… etc. Ich war ein schlechtes Vorbild. Ich hätte die Zeit mit der Familie besser aktiv nutzen können. Man verpasst so viel von der Welt, wenn man ununterbrochen die Nase ins Smartphone hält.

Außerdem hätte ich bei meinem letzten Halbmarathon ruhig 10 Sekunden/Kilometer schneller sein können. Mein Leistungstest hat gesagt, ich kann das! Aber irgendwie habe ich mir das nicht zugetraut und bin langsamer gelaufen. Nächstes Jahr greife ich mehr an 🙂

Frage #7: Wer und was hat mich inspiriert?

Inspiration ist niemals echt, wenn man sie gleich als solche empfindet. Wahre Inspiration stellt sich unbemerkt ein und wird erst nach einiger Zeit in ihrer vollen Bedeutung erkannt. (Samuel Butler der Ältere)

Nahezu täglich erreichen mich Inspirationen, unsere kleine Tochter ist eine davon. Hier könnt ihr nachlesen, was ich bereits alles von der kleinen Maus lernen durfte. Ich lerne Mütter mit 2, 3 oder 4 Kindern kennen und frage mich, wie die ihren Alltag überhaupt bewältigen! Unglaublich starke und inspirierende Frauen! Mein Freund: läuft nahezu ohne Training seine Bestzeit in diversen Laufveranstaltungen. Zurück in meinem Job lerne ich täglich Neues dazu und habe Kollegen an meiner Seite, die mich auch regelmäßig inspirieren. Ich denke, man muss keine großartigen Schulungen absolvieren oder teure Bücher lesen.  Weltoffenheit, Kritikfähigkeit und der Wille etwas zu lernen, ist die Grundvorraussetzung, um überhaupt Inspirationen annehmen zu können. Jeder findet seine tägliche Portion Inspiration im Alltag, wenn man mit Menschen kommuniziert, zuhört und mit offenen Augen durch die Welt marschiert. Ich hole mir meine Inspirationen aus anderen Blogs und Artikel- von Personen, die ich für das was sie tun bewundere. Man sollte sich die Umgebung danach aussuchen, wie man selbst sein möchte. Dann wird man täglich Inspirationen erhalten 🙂

Frage #6: Auf was blicke ich stolz zurück?

Tadeln tut man sich oft genug. Dinge und Vorhaben gelingen nicht und man ermahnt sich zu mehr Disziplin. Doch wie oft erinnert man sich an die Dinge, die wir super gemacht haben und auf die wir stolz sind? Hand auf’s Herz: zu selten?! Für die Entwicklung eines Kindes ist es unheimlich wichtig, es in Dingen zu bestärken, die gelungen sind oder trotzdem zu motivieren, wenn ein Versuch daneben ging. Ich denke, dass Erwachsene sich auch daran erinnern sollten, den Fokus auf positive Enwicklungen zu lenken. Worauf bin ich 2017 stolz? Ich bin superstolz auf meine Tochter, die sich zu einem hübschen, sehr intelligenten jungen Mädchen enwickelt hat. Ich bin stolz, dass ich also 2017 zwei Halbmarathons absolviert habe, obwohl ich während der Schulzeit sehr schlecht im Laufen war- das hätte mir früher bestimmt niemand zugetraut. Und ich bin stolz, dass ich mein Studium nach langer Zeit mithilfe der Elternzeit nun abgeschlossen habe. Worauf kannst du 2017 stolz sein?

Frage #5: Habe ich mir im Jahr 2017 genug Zeit für mich selbst genommen?

Nein. Ich bin ehrlich gespannt, was andere Mamis auf diese Frage antworten 🙂 Während der Schwangerschaft habe ich mir immer vorgenommen, meine Bedürfnisse nicht komplett zurückzustecken, wenn das Babymädchen dann da ist. Und ich habe so gut wie möglich versucht, dass auch durchzuziehen- weniger erfolgreich als erhofft, aber dennoch ich bin ich mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden. Man kann ein Mama-Timeout mithilfe des Partners eigentlich ganz gut managen . Mir ist es wichtig einmal pro Woche abends mein Training im Fitnesscenter nachzugehen und abzuschalten. Im Sommer habe ich diese freie Zeit für Dauerläufe draußen genutzt. Egal welcher Aktivität man nachgehen möchte- ob Cocktailabend, Frisör oder Zumba- jede Mutter muss sich diese Zeit nehmen, um sich selbst zu spüren. Ich kann mich um mein Kind am besten kümmern, wenn es mir selbst auch gut geht. Management ist alles. Man muss freie Zeit definitiv vernünftig einplanen, sodass es für alle Beteiligten passt. In diesem Artikel zum Thema Selbstfürsorge habe ich bereits beschrieben, wie wichtig es ist, Zeit achtsam mit sich selbst zu verbringen. Mein Ziel für 2018 ist daher auf jeden Fall diese freie Zeit konsequenter durchzusetzen. Wie sieht es da bei euch aus? Legt ihr euch freie Zeiten gezielt fest?

Frage #4: Was habe ich für meine Gesundheit getan?

Ich kann die Frage vor allem gegenteilig sehr gut beantworten. Was habe ich nicht für meine Gesundheit getan: nicht ausreichend geschlafen, zu wenig Auszeiten genommen und zu wenig grüne Smoothies getrunken. Zu wenig Schlaf macht sich durch ein schlechteres Immunsystem bemerkbar, unkontrollierten Hunger, verminderte Konzentration etc. Guter Schlaf stabilisiert unser Hormonsystem, das auch für Hunger- und Sättigung zuständig ist, fördert die Regeneration und optimiert ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement. Diesen Aspekt habe ich dieses Jahr einfach vernachlässigt. Ich kann mir auch nicht versprechen, dass sich das 2018 ändern wird. Meine kleine Maus ist nunmal eine Spät- Einschläferin. Oft habe ich vor 22:00 nicht Feierabend. Aber ich will hier nicht sudern und auf den Schwächen herumreiten. Meine Stärke dieses Jahr bezüglich Gesundheit lag eindeutig auf viel Bewegung an der frischen Luft- mit dem Babyjogger. Laufend habe ich 587km in einem Jahr zurückgelegt, macht wöchentlich ca. 11,3km laufend aus. Gegangen bin ich 2996km, enstpricht 3.281.927 Schritte und im Schnitt täglich 8990– da kann ich mich definitiv noch steigern 2018!

Ich denke für 2017 habe ich das Maxium an Zeitpotential für Bewegung und Sport herausgeholt, das mir zu Verfügung stand.  Mit ausreichender Bewegung kann man schon viel zur Gesundheit beitragen. 10.000 Schritte sind bei jedem täglich drin, auch wenn das Wetter momentan für Outdooraktivitäten nicht attraktiv erscheint. Es gibt immer Lösungen!

Frage #3: Habe ich meine Ziele im jahr 2017 erreicht?

Dieses Jahr war sehr knackig und intensiv. Ich wollte mein Studium während der Elternzeit abschließen, das habe ich getan. Ich habe mir vorgenommen den Halbmarathon in zwei Stunden zu laufen- geworden sind es 2 Stunden und 6 Minuten. Leider habe ich diese Vorhaben also nicht ganz erreichen können. Womöglich lag es an der mageren Vorbereitung, die aufgrund des Studienabschlusses etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Oder ich hätte beim Wettkampf aggressiver sein können. Möglicherweise lag es an beiden. Ich bin aber nicht traurig darüber, sondern trotzdem sehr zufrieden, weil ich mich insgesamt um 6 Minuten im Vergleich zu den vorigen Malen verbessert habe.

2017 ist ja noch nicht vorbei, mein Ziel für die nächsten 7 Tage: Weihnachten feiern mit der Familie und Auszeit nehmen! Kein Studium mehr, Kekse naschen, Social Media Detox und Sport nach Bedarf 🙂

Frage #2: Was habe ich im Jahr 2017 gelernt?

Ich bin nun 32 Jahre alt und lerne nie aus. Gibt es so etwas überhaupt? Ich sage nein. Du triffst in jedem Lebensabschnitt jene Menschen, die dich weiterbringen. Manche davon könnte man an die Wand klatschen, manche lernt man lieben und möchte sie nie mehr missen. Meine Tochter ist der kleine Mensch in meinem Leben mit ganz viel Liebe, ohne dem ich mir gar nichts mehr vorstellen kann. Ich habe dieses Jahr aber auch Menschen getroffen, die mir nichts beigebracht haben, außer dem Fakt: Dass ich es nicht allen Recht machen muss. Durch die Social Media Auftritte meiner Blogbeiträge haben sich offensichtlich immer wieder Menschen dazu aufgefordert gefühlt, ihren Mist und ihre (vermutlich aus Prinzip) gegenteilige Meinungen in den Kommentaren zu hinterlassen. Dabei entstanden in mir nicht nur schlechte Gefühle, sondern auch beinharter Selbstzweifel an allem was ich tat und wovon ich überzeugt war. Ich wollte es allen Recht machen. Auch wenn 95% meiner Leser bestimmte Beiträge, wie zum Beispiel mein Transformationsbericht toll fanden, so gab es diese 5%, die mich scheiße fanden und das nagte Tag und Nacht an mir. Es gefiel ihnen nicht, wie ich aussehe, dass ich zu extrem wäre, meine Beiträge zu oberflächlich sind und Alles in Allem mein Blog absoluter Bullshit ist. Gerade im Bereich Trainings- und Ernährungswissen gehen die Meinungen 180 Grad auseinander. Klar, man muss auch nicht immer jede Meinung vertreten. Mache ich auch nicht, dennoch kommt es auf den Ton an, der die Musik letzten Endes macht. Trotz positivem Zuspruch aus dem privaten Kreis (von Menschen, die ich wirklich kenne und liebe), konnte ich mich damit nicht abfinden, dass es einfach Menschen gab, die es nicht gut fanden, was ich tat.

Irgendwann kam ich endlich zu der Erkenntnis, dass es diese Leute einfach immer geben wird in meinem Leben- auch im Jahr 2018.  Vielleicht ist ihre Kritik berechtigt, dann werde ich mich dafür bedanken, ihnen elegant den Rücken kehren und eventuell darüber nachdenken. Negative Kritik darf seine Grenzen haben. Wenn man dadurch in Selbstzweifel gerät und nicht mehr an sich glaubt, sind es die falschen Kritiken von Menschen, die man nicht im Leben braucht! Sourround yourself with positive people! Positive Menschen geben auch negatives Feedback, aber auf eine andere Art und Weise, die einen weiterbringt! Danke auch an der Stelle an Holly von Hollistic Nutrition, die mich nach diversen online Anschwärzungen immer wieder aufgebaut hat und mir bestätigt hat, dass man nicht jeden Mist glauben darf, der einem aufs Auf gedrückt wird!

Frage #1: Was war mein schönstes Ereignis?

Es gab 2017 so einige Ereignisse, an die ich mich sehr gerne zurückerinnere: Meine Kleine hat angefangen zu laufen, der 1. Geburtstag, das erste Wort, 2 Halbmarathons, mein Uniabschluss, Trainingswoche in Kroatien, …die gewonnene Freiheit mit dem Babyjogger unabhängig laufen zu gehen, meine Kleine hat angefangen zu laufen, etc. Es waren viele wunderbare Momente dabei, aber wenn ich ehrlich bin- kein Uniabschluss der Welt ersetzt die Zeit mit der Familie, gepaart mit einer meiner großen Leidenschaften: Dem Reisen. Daher kann ich diese Frage mit unserem  Urlaub auf Mallorca beantworten. Füße in den Sand stecken, die Meeresbrise genießen, Sonne, Wärme, Kultur- Herz was willst du mehr! Wir sollten viel öfter verreisen, das nährt den Geist.
Hier wirst du aktuell informiert über neue Beiträge:
Facebookinstagram

Bitte teile meinen Beitrag mit Freunden, wenn er dir gefallen hat:
Facebookmail

2 Kommentare

  1. Liebe Melanie,
    es ist so schön, dass Du der Challenge einen ganzen Blogpost widmest – vielleicht werde ich das zum Abschluss auch machen…
    Viel Spaß weiterhin beim Revue passieren des Jahres 2017 <3

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*